Presse

24.02.2021

Online-Umfrage von infas quo zeigt: Kartenzahlungen sind in Bargelddomänen angekommen

Rund ein Jahr nach den ersten Kontaktbeschränkungen im Frühjahr 2020 zeigt sich, dass die Corona-Krise das Bezahlverhalten nachhaltig verändert. Das geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts infas quo unter 1.399 Personen im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme hervor. Insgesamt bemerkte rund die Hälfte der Befragten (48 Prozent), dass nun generell auch dort mit Karte, z. B. mit der girocard, bezahlt werden kann, wo bislang ausschließlich Barzahlung möglich war. Knapp ein Drittel (32 Prozent) gibt sogar an, diese Bezahl-Option direkt genutzt zu haben. Besonders deutlich wird dieser Wandel in Bäckereien: 17 Prozent der Befragten ist aufgefallen, dass man dort jetzt auch bargeldlos zahlen kann und haben es vor Ort gleich ausprobiert.

Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf der Website der Initiative Deutsche Zahlungssysteme

09.02.2021

Jahreszahlen 2020:
girocard wird so häufig genutzt wie nie zuvor – Plus von einer Milliarde Transaktionen

Die girocard bleibt auch im von der Corona-Pandemie bestimmten Jahr auf Erfolgskurs: Mit knapp 5,5 Milliarden Transaktionen im Jahr 2020 wurde die girocard im Vergleich zum Vorjahr eine Milliarde mal häufiger gezückt (2019: 4,5 Milliarden). Das entspricht einem Wachstum um 21,7 Prozent. Der Umsatz stieg auf 236 Milliarden Euro – ein Plus von 12 Prozent auf (2019: 211 Mrd. Euro). Das zeigt, dass sich der seit Jahren vollziehende Wandel zur Kartenzahlung am Point of Sale ungebremst weiter fortsetzt.

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11.01.2021

DSGV übernimmt 2021 die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft

Im neuen Jahr übernimmt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft (DK).

Digitalisierung und Klimaschutz sind die großen Überthemen, welche die DK im kommenden Jahr mit gemeinschaftlich gebündelter Kraft vorantreiben will. Dabei werden neben den noch anhaltenden Herausforderungen der Corona-Pandemie in 2021 weitreichende politische Regulierungsvorhaben wichtig, wie etwa die Stärkung des vielfältigen deutschen Binnenmarktes durch die Einführung des digitalen Euros.

In der Deutschen Kreditwirtschaft arbeiten der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) sowie der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zusammen. Die Spitzenverbände beziehen bei einer Vielzahl wichtiger Arbeitsgebiete, beispielsweise Aufsichtsfragen, Steuerfragen, Fragen des Zahlungsverkehrs und bankrechtlichen Fragestellungen, gemeinsam Position. Die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft wechselt jährlich zwischen DSGV, BdB und BVR.

Die offizielle Pressemitteilung lesen Sie hier.