Presse

Frankfurt, 20.02.2014

GeldKarte Jahreszahlen

Die Jahreszahlen der GeldKarte sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Wie die Statistik der Deutschen Kreditwirtschaft zeigt, zahlten die GeldKarte-Nutzer 2013 mehr als 118 Millionen Euro mit dem Chip. Der durchschnittliche Transaktionsbetrag lag bei 3,14 Euro. Beim Laden lag der Durchschnittsbetrag bei 28,07 Euro. Insgesamt wanderten so mehr als 141 Millionen Euro auf die GeldKarten der Bundesbürger.

Beliebtester Einsatzbereich beim kontaktbehafteten Bezahlen per GeldKarte ist das Parken. Am Parkscheinautomaten und im Parkhaus zahlen je 39 Prozent der Nutzer mit dem Chip. Auch das kontaktlose Bezahlen ist bei den Bundesbürgern beliebt. Nutzen möchten sie das schnelle und bequeme Bezahlen laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vom Juli 2013 vor allem beim Parken, im ÖPNV, in Schwimmbädern und in Supermärkten. Aber auch viele weitere Einsatzbereiche stehen hoch im Kurs.

Dafür arbeitet die Deutsche Kreditwirtschaft gemeinsam mit Partnern wie Terminalherstellern und Netzbetreibern weiter an Innovationen zum Bezahlen mit girogo und GeldKarte. So wurde aktuell auf der EuroShop in Düsseldorf der erste Pfandrücknahmeautomat mit GeldKarte- und girogo-Funktion vorgestellt. Das Pfandguthaben wird hier direkt – durch Vorhalten oder Stecken – als Guthaben auf die Karte geladen. Immer häufiger haben die deutschen Kunden zudem die Möglichkeit, mit girogo zu bezahlen. Aktuell bieten bereits rund 6.000 Akzeptanzstellen die kontaktlose Bezahlmöglichkeit.


Über die GeldKarte und girogo

Die Deutsche Kreditwirtschaft bietet ihren Kunden unter den Markennamen GeldKarte (kontaktbehaftet) oder girogo (kontaktlos) eine Prepaid-Funktion auf der girocard, eine „Geldbörse" in Chipform. Der Chip kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. GeldKarte bzw. girogo dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann kontaktbehaftet per GeldKarte unter anderem beim Parken, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Derzeit sind in Deutschland über 92 Millionen girocards mit der kontaktbehafteten Prepaid-Funktion GeldKarte (fast 99 Prozent aller girocards und Bankkundenkarten) im Umlauf, die an ca. 420.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen.
Knapp ein Viertel der Karten (21 Millionen) verfügen bereits über die kontaktlose Bezahlfunktion girogo. Mit girogo bietet die Deutsche Kreditwirtschaft seit April 2012 noch mehr Komfort beim Bezahlen. Damit können Kunden Beträge bis 20 Euro in Einzelhandelsgeschäften, an Tankstellen sowie bei vielen weiteren Akzeptanzstellen schnell und bequem kontaktlos bezahlen. Etabliert ist girogo zudem in verschiedenen Sportstadien, z. B. bei Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FSV Mainz 05. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte/girogo garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung.
Über die girogo-Funktion wie auch weitere Zusatzfunktionen des Chips, z.B. den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.


Über EURO Kartensysteme

Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z.B. die MasterCard-Lizenzverwaltung, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards, Methoden der Missbrauchsbekämpfung sowie das Marketing für die GeldKarte, den Chip und die kontaktlose Bezahlfunktion girogo.

Weitere Informationen unter www.girogo.de und http://www.GeldKarte.de/presse