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Berlin, 30.08.2012

Allensbach-Umfrage zur GeldKarte: Bargeldlos Zahlen im Kleingeldbereich kommt an

Karte statt Kleingeld – das Bezahlen mit dem Chip der Deutschen Kreditwirtschaft ist etabliert und soll nach den Wünschen der Verbraucher weiter ausgebaut werden. Ein Großteil der Befragten (70 Prozent aller Karteninhaber mit Chip) wünscht sich noch mehr Einsatzmöglichkeiten für die GeldKarte. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter 1.615 Bundesbürgern im Auftrag der EURO Kartensysteme. Zudem sehen die Deutschen im goldenen Chip mehr als nur ein Bezahlmedium. Bürger schätzen besonders die Jugendschutz- und Subventionierungsmöglichkeiten mit der GeldKarte.

Beim kontaktbehafteten Einsatz bleibt das Parken beliebtester Einsatzort des Chips. Mehr als ein Drittel der Nutzer setzt die GeldKarte am Parkscheinautomaten und im Parkhaus ein. Drei von zehn Nutzern sind auch ohne Auto mit der GeldKarte mobil. Sie zahlen am Fahrkartenautomaten mit dem Guthaben. Von den Vorteilen der GeldKarte möchten rund 70 Prozent der Kartenbesitzer mit Chip auch in anderen Bereichen profitieren: Rund 40 Prozent wünschen sich Einsatzmöglichkeiten an Tankstellen und in Supermärkten. Rund ein Drittel möchte auch in Erlebnis- oder Schwimmbädern mit dem Chip zahlen oder ihre GeldKarte in großen Sportstätten und Veranstaltungsarenen nutzen. „Verbraucher sehen die Vorteile des Chips und die Zukunftsfähigkeit der Bezahlkarte und sie möchten den Chip auch in Zukunft weiter nutzen." sagt Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V.

 

Mehr Möglichkeiten mit der GeldKarte gewünscht

Bereits heute können sich 69 Prozent der GeldKarte-Nutzer und die Hälfte der unter 30-jährigen vorstellen, den Prepaid-Chip auf der girocard auch kontaktlos zu nutzen. Rund 80 Prozent der Bürger sprechen sich für weitere Einsatzmöglichkeiten der kontaktlosen Bezahlfunktion aus. „Mobilität ist ein zentrales Thema in Deutschland. Vor allem der Bereich Parken und der öffentliche Nahverkehr stehen bei weit mehr als der Hälfte der Befragten ganz oben auf der Wunschliste", sagt Ingo Limburg.

 

Mehr als nur eine Bezahlkarte

Zudem sehen die Deutschen im goldenen Chip mehr als nur ein Bezahlmedium. Bürger schätzen besonders die Jugendschutz- und Subventionierungsmöglichkeiten mit der GeldKarte. So befürworten 91 Prozent das Jugendschutzmerkmal der GeldKarte. Damit kann zum Beispiel am Zigarettenautomat nur einkaufen, wer alt genug ist. Eine Altersverifikation an Spielautomaten und bei Internetseiten mit nicht jugendgerechtem Inhalt halten 85 Prozent der Befragten für sinnvoll. Auf hohe Zustimmung stößt auch die Möglichkeit, bedürftige Menschen mit der GeldKarte diskret zu subventionieren. So erhalten beispielsweise Kinder aus sozial schwächeren Familien das Mittagessen in der Schule zu einem niedrigeren Preis, ohne dass dies für andere sichtbar ist. Das finden fast zwei Drittel der Befragten gut, 15 Prozent sind noch unentschieden. Aktuell profitieren bereits Kinder an über 380 Schulen von diesem System.


Über die GeldKarte:

Der Chip der Deutschen Kreditwirtschaft ist eine elektronische „Geldbörse" für den Kleingeldbereich. Er kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden. Die Haupteinsatzbereiche der kontaktbehafteten Version „GeldKarte" sind Parken, öffentlicher Nahverkehr und der Zigarettenautomat. Mit Zusatzfunktionen gewährleistet die GeldKarte Jugendschutz im Internet und am Zigarettenautomaten und die Subventionierung bedürftiger Menschen. Einlasskontrolle und E-Ticketing, die Digitale Signatur, Bonuspunkte und vieles mehr können mit der GeldKarte umgesetzt werden. Die GeldKarte ist auf über 89 Millionen girocards integriert. Bezahlt werden kann deutschlandweit an über 600.000 Akzeptanzstellen und im Internet. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Die kontaktlose Bezahlung mit der GeldKarte eröffnet zudem neue Einsatzmöglichkeiten für eine schnelle, bequeme und kundenfreundliche Kartenzahlung. Dazu gehören die kontaktlosen Stadionkarten der Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und 1. FSV Mainz 05 sowie die Festivalcards auf dem Hurricane Festival.


Über die Initiative GeldKarte e.V.:

Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereitstellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, in der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der Deutschen Kreditwirtschaft zusammenfließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de