Pressemitteilungen 2007
GeldKarte online laden
Aufladen und durchstarten: Das Online-Laden macht den PC zum virtuellen Geldautomaten
03. September 2007
Verbraucher können ihre GeldKarte ab
sofort bequem via Internet aufladen. Auf www.geldkarte-laden.de ist
dies am heimischen PC mit Chipkartenleser oder eingebautem Smartcard-Slot
möglich.
Voraussetzung für Nutzer ist die Teilnahme am Onlinebanking-Angebot
ihres Geldinstituts.
Laden und Bezahlen bequem von zu Hause aus
Um die GeldKarte nutzen zu können, mussten Verbraucher sie bislang am Geldautomaten einer Bank oder Sparkasse aufladen. „Die neue Möglichkeit des Online-Ladens macht jetzt die GeldKarte für Nutzer noch attraktiver. Denn der PC wird in Verbindung mit dem Chipkartenleser zum „Geldautomaten auf dem Schreibtisch’“, erklärt Hans-Werner Niklasch, Geschäftsführer der EURO Kartensysteme GmbH. „Verbraucher können nun schnell und bequem via Internet von ihrem eigenen Bankkonto aus Geld auf die Karte laden und einfach für Online-Payments sowie am Automaten nutzen.“
Und so funktioniert der persönliche Geldautomat
Wichtige Voraussetzung für das Laden vom Schreibtisch aus ist ein
Chipkartenleser oder Smartcard-Slot im PC. Die Technik hinter
dem Online-Laden funktioniert denkbar einfach: Der Kunde lädt
seine GeldKarte über eine Online-Überweisung per giropay. Hierzu
ruft er die Seite www.geldkarte-laden.de auf, steckt seine zu
ladende GeldKarte in den Chipkartenleser und gibt die Bankleitzahl
seines Instituts ein. Im nächsten Schritt wird die Teilnahme
der Bank am giropay-Verfahren geprüft und der Nutzer wird zu
seiner vertrauten Online-Banking-Umgebung geleitet. Nun kann
der Kunde wie gewohnt den gewünschten Ladebetrag eingeben und
mit seiner TAN bestätigen. Der kleine goldene Chip kann mit bis
zu 200 Euro geladen werden.
Der gewünschte Betrag ist sofort als GeldKarte-Guthaben verfügbar
und die Ladetransaktion ist für den Kunden gebührenfrei. Sofern die
Hausbank oder Sparkasse Entgelte für Online-Überweisungen erhebt,
gelten diese auch für Transaktionen mit giropay.
Zahlreiche Anwendungen – steigende Nutzerzahlen
Mit dem Gespann aus PC, Chipkartenleser und GeldKarte kann man nicht
nur unkompliziert online shoppen und bleibt dabei völlig anonym
und sicher.
Zusätzlich kann man die Chipkarte seiner Bank oder Sparkasse auch
für die derzeit sicherste Version des Online-Banking über HBCI nutzen,
E-Tickets und Bonuspunkte online auf den Chip laden oder sich mit
der GeldKarte für „+18-Angebot“ im Internet legitimieren.
In Deutschland haben über 68 Millionen Karten, also mehr als 75 Prozent aller ausgegebenen ec- oder Kundenkarten, die GeldKarte-Funktion. Laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage setzt bereits jeder dritte ec-Karteninhaber, der über die GeldKarte-Funktion seiner Bank- oder Sparkassenkarte informiert ist, den goldenen Chip als elektronisches Kleingeld ein. Im Vergleich zu 2006 ist damit die Nutzung der GeldKarte um die Hälfte von rund 20 auf 30 Prozent gestiegen. Gerechnet auf die Gesamtbevölkerung schätzen demnach bereits über 15 Millionen Menschen in Deutschland die Vorteile des goldenen Chips als bargeldloses Zahlungsmittel. Die GeldKarte wird an über 600.000 Akzeptanzstellen akzeptiert. Dazu gehören Briefmarken-, Parkschein-, Fahrkarten- sowie Getränke- und Snackautomaten in ganz Deutschland. Zudem können Verbraucher an allen Zigarettenautomaten bequem mit der GeldKarte bezahlen.
Zu den Online-Händlern, die die GeldKarte-Zahlung bereits anbieten, zählen MediaOnline, das Internet-Portal von Media Markt und Saturn, sowie Fachhändler wie designerstore24.de oder computeruniverse.net.
GeldKarte als zuverlässiges Jugendschutzinstrument
Seit dem 01.01.2007 wird zum Jugendschutz an Zigarettenautomaten beim Zigarettenziehen die GeldKarte zur Altersverifikation benötigt. Auch im Internet können sich Nutzer bereits auf mehr als 170.000 Webseiten mit Hilfe der GeldKarte anonym als volljährig ausweisen.
Über die GeldKarte
Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen
Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am
Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit bis zu 200 EUR
aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz.
Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen
Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im ausgewählten Einzelhandel.
Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder
Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland
über 68 Millionen GeldKarten (75 Prozent aller ec- und Kundenkarten)
im Umlauf, die an mehr als 600.000 Akzeptanzstellen zum Einsatz kommen.
Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für
den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und
damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen
des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet,
den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder
die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als
Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet
in den kommenden Jahren weiter ausbauen.
Über EURO Kartensysteme:
Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z.B. die MasterCard-Lizenzverwaltung, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards, Methoden der Missbrauchsbekämpfung sowie das Marketing für die GeldKarte und den Chip.
Weitere Informationen unter www.GeldKarte.de/presse
EURO Kartensysteme GmbH
Sandra Schubert
Marketing und PR GeldKarte
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