Pressemitteilungen 2007

GeldKarte kann Minderjährige vor Gewalt am PC schützen

03. Juli 2007

Die Veröffentlichung der Studie des Hans-Bredow-Instituts zum Jugendschutz bei Video- und Computerspielen zeigt: Eine wirksame Kontrolle bei der Abgabe von Computerspielen und ein verlässlicher Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt an PCs und Spielkonsolen werden dringend benötigt.
Das Altersverifikationssystem der GeldKarte kann hier eine zuverlässige Lösung bieten.

In der am 28. Juni 2007 veröffentlichten Studie zum Thema Video- und Computerspiele bemängelt das Hans-Bredow-Institut unzureichende Kontrollen bei gewalthaltigen Computerspielen. Dies gilt laut Studie auch für den Handel. Eine immer größere Herausforderung stelle außerdem der wachsende Online-Handel dar.

„Der Zugang von Kindern und Jugendlichen zu nicht altersgerechten Video- und Computerspielen ließe sich jedoch ohne größeren technischen Aufwand mit dem Altersverifikationssystem der GeldKarte verhindern“, so Volker Koppe, Vorstandsvorsitzender der Initiative GeldKarte e.V. Sowohl bei Konsolen-, DVD- als auch bei Online-Spielen könnte seitens des Anbieters zu jedem Spielstart eine Altersabfrage installiert werden, die mit Hilfe der GeldKarte zuverlässig beantwortet wird. „Jedes Spiel, unabhängig von seiner Bezugsquelle, könnte auf diesem Wege mit einem integrierten Alterscheck versehen werden“, so Koppe weiter. Dabei sei die Berücksichtigung verschiedener Altergrenzen technisch ebenfalls möglich.

Im Internet gibt es schon heute rund 170.000 Websites – insbesondere im Erotik-Umfeld -, die über entsprechende Altersverifikationsanbieter den Jugendschutz per GeldKarte zuverlässig sicher stellen.

Keine Verwirrung durch unterschiedliche Altersverifikationssysteme

Die Einsatzmöglichkeiten der GeldKarte am PC oder an der Spielkonsole bieten einen entscheidenden Vorteil: Eltern werden nicht gezwungen, sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Altersverifikationssysteme vertraut zu machen, sondern können sich auf ein einheitliches und neutrales System verlassen.

Mehrzahl der Bank- und Sparkassenkunden hat Chip in der Tasche

Zusätzlich hat die GeldKarte gegenüber den bisher bewerteten Altersverifikationsverfahren neben der vollständigen Anonymität des Nutzers noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Die große Mehrzahl der Bank- und Sparkassenkunden hat bereits eine ec-Karte mit Chip in der Tasche und benötigt für den Interneteinsatz lediglich ein Chipkartenlesegerät für den PC.

Erfolgreicher Einsatz am Automaten

Auf dieses einfache und sichere System der Altersabfrage setzt bereits die Tabakwirtschaft: Seit dem 1. Januar 2007 können unter 16-Jährige sich nicht mehr mit Tabakwaren am Automaten versorgen, da diese zuverlässig per GeldKarte geschützt werden. Jeden Tag legitimieren sich so derzeit rund 1,1 Millionen Konsumenten am Zigarettenautomaten. Auch im Handel könnte die GeldKarte genutzt werden, um den Jugendschutz auf sichere und schnelle Weise zu gewährleisten.

Über die GeldKarte

Die GeldKarte ist eine „Geldbörse“ in Chipform, die von der deutschen Kreditwirtschaft gemeinschaftlich getragen wird. Der Chip kann am Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit bis zu 200 EUR aufgeladen werden. Die GeldKarte dient damit vorrangig als Kleingeldersatz. Bezahlt werden kann unter anderem an Parkscheinautomaten, im Öffentlichen Personennahverkehr, an Zigarettenautomaten und im Internet. Die GeldKarte-Funktion erhält der Kunde i. d. R. mit der ec- oder Kundenkarte seiner Bank bzw. Sparkasse. Derzeit sind in Deutschland rund 68 Millionen GeldKarten (über 75 Prozent aller ec- und Kundenkarten) im Umlauf, die an über 600.000 Akzeptanzstellen an Automaten und im Internet zum Einsatz kommen. Der Karteninhaber bleibt bei sämtlichen Bezahlvorgängen anonym. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Über Zusatzfunktionen des Chips wie den Jugendschutz am Zigarettenautomaten und im Internet, den Elektronischen Fahrschein, die Verwaltung von Bonuspunkten oder die Digitale Signatur wird die GeldKarte ihre führende Position als Bezahlsystem für Kleinbeträge in der physischen Welt sowie im Internet in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Über die Initiative GeldKarte e.V.

Die Initiative GeldKarte e.V. mit Sitz in Berlin versteht sich als Netzwerk für Unternehmen und Institutionen, die die GeldKarte akzeptieren oder die hierfür notwendige Infrastruktur bereit stellen. Die Initiative ist die Schaltstelle, an der Informationen und Neuigkeiten rund um die Chipkarte der deutschen Kreditwirtschaft zusammen fließen. Sie bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und vertritt sie gegenüber Politik und Medien. Als Motor der GeldKarte treibt die Initiative einzelne Anwendungsbereiche gezielt voran. Sie recherchiert neue Einsatzmöglichkeiten, initiiert Pilotprojekte und unterstützt bestehende Aktivitäten ihrer Mitglieder, insbesondere in den Bereichen Marketing, Public Relations und Public Affairs.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de.

Initiative GeldKarte e.V.
Linda Tönskötter
Tel.: +49 (0)30 / 21 23 42 2-71
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E-Mail: linda.toenskoetter@initiative-geldkarte.de